Wissenschaft

Barbara Kavemann, Professorin an der Universität Osnabrück, hat an der bislang einzigen Studie in Deutschland mitgearbeitet, die sich dem Phänomen Gewalt an Männern annimmt. Sie sagt: "Man muss alle Formen und Stufen von Gewalt sehen, nicht nur körperliche Gewalt." Psychische Gewalt, Einschüchterungsversuche und Mobbing zählen dazu.

Britische Forscher haben eine neue Theorie zum weiblichen Orgasmus vorgestellt. Das Erreichen des Höhepunkts beim Sex ist demnach auch eine Frage des Geldes. "Die Orgasmus-Häufigkeit bei Frauen steigt mit dem Einkommen ihres Partners", sagte Thomas Pollet von der Newcastle University der Zeitung "The Times". Es handle sich um ein Evolutionsphänomen, das Frauen bei der Auswahl ihres Partners helfe. "Es hilft ihnen, die Qualität von Männern zu unterscheiden", sagte Pollett dem "Telegraph".

Männer, die reichlich Milchprodukte konsumieren, haben ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen.

Milchprodukte schützen offenbar vor dem so genannten metabolischen Syndrom, einer Ansammlung verschiedener Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Probleme und Diabetes. Zu diesem Ergebnis kamen Mediziner der Universität in Toulouse in einer Studie mit 1072 Franzosen zwischen 45 und 64 Jahren.

Auch für das Herz bringt die Pubertät markante Veränderungen mit sich. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Mediziner nach einer Langzeitstudie mit 507 Schulkindern. Indem deren Körper reiften, schälten sich bei den jungen Männern schädliche, bei den jungen Frauen hingegen schützende Faktoren für Herz und Kreislauf heraus.

Stanford - Der Suchtfaktor von Computerspielen ist bei Männern höher als bei Frauen. Dies behauptet eine Forschergruppe der Stanford University http://www.stanford.edu im Fachmagazin Journal of Psychiatric Research. Auf Basis eines selbst entwickelten einfachen Computerspiels hatten die Forscher die neuronalen Gehirnaktivitäten bei Männern und Frauen untersucht.

Hamburg/Plön - Die Verlustangst könnte weltweit dazu führen, dass Klimaschutz tatsächlich und effektiv wird. Forscher zweier Max-Planck-Institute haben die Frage nach der Treibhausgasreduktion anhand eines interaktiven Spiels untersucht. Das Studienergebnis wurde im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Scienes (PNAS) veröffentlicht.

Bookmark and Share

Neueste Kommentare