Kabul

In Afghanistan steigt die Zahl der Attentate auf Hilfsorganisationen dramatisch an. Bisher eher Zufallsopfer, sind sie nun in den Focus des politischen Terrors gerückt. Freunde machen sich die Taliban und Al Qaida damit auf keiner Seite. Schlussfolgerung: Sie müssen sich inzwischen sehr sicher fühlen. // Martin Fütterer aus Kabul

Interview mit der Peacebuilderin und Entwicklungshelferin Kerstin Lepper, Kabul.

Nach 23 Jahren Krieg und Bürgerkrieg mit wechselnden Fronten ist fast jeder in Afghanistan Opfer oder Täter oder beides. Wie arbeitet Afghanistan seine Vergangenheit auf?

Während der Taliban war sie im Untergrund, heute arbeitet sie für eine deutsche Hilfsorganisation in Kabul. Sie möchte gerne studieren, doch es fehlt das Geld. Ihren zukünftigen Ehemann hat die Familie ausgesucht – und das ist gut so. Sie hat ihn vor sieben Jahren das letzte Mal gesehen. Ihren Namen und ein Bild von sich will sie nicht veröffentlichen. Ihr Vater hat es verboten. Sie ist 27 Jahre alt. // Martin Fütterer

Nach knapp 22 Stunden Anreise über Frankfurt und Dubai ist heute die Ankunft in Kabul. Mal sehen, was von dem, was ich mir über Afghanistan und Kabul angelesen habe, der Wahrheit entspricht.

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