Umwelt/Ökologie

Schöne Einblicke in die Mikro und Makrostruktur der Welt. Mit Musik von Coldplay.

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Erst am 25. April 2009 bebte im bulgarischen Belene die Erde. Dennoch will die Regierung mit Hilfe des deutschen Konzerns RWE dort ein Atomkraftwerk bauen und setzt dabei auf Einschüchterung und Bestechung. Bulgariens bekannteste Umweltschützerin Albena Simeonova weiß ein Lied davon zu singen. // Martin Fütterer

Am Abend des 25. April wurde die Region um das geplante Atomkraftwerk Belene von einem Erdbeben in Höhe von 5,3 auf der Richterskala heimgesucht. Laut einem Bericht der Sofia Nachrichtenagentur brach in vielen Orten Panik aus. In den Städten Nikopol und Svistov, die nur wenige Kilometer von dem Standort des geplanten Atomkraftwerks entfernt liegen, verließen die Menschen ihre Häuser und verharrten über eine Stunde im Freien. Das Epizentrum des Bebens lag in der Vrancea Region in Rumänien.

Berlin, 25.07.08: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute einem Kläger aus München Recht gegeben, der von der Bayerischen Staatsregierung einen Aktionsplan mit schnell wirksamen Maßnahmen zur Einhaltung der Feinstaub-Grenzwerte in seiner Wohnstraße verlangt. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bewertet das Urteil als Meilenstein im Kampf gegen krankmachenden Feinstaub in ganz Europa.

Das Propaganda-Feuerwerk ist massiv und hat bereits dazu geführt, dass in der Bevölkerung die Zustimmung für eine Verlängerung der Laufzeiten deutlich wächst. Zu schwach sind offenbar inzwischen die Erinnerungen an das Reaktorunglück von Tschernobyl, das 1986 ganz Mitteleuropa in Angst und Schrecken versetzte und weite Landstriche in der Ukraine und mehr noch in Weißrussland radioaktiv verseuchte.

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