"Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt."

100 Jahre wäre er heute geworden - Wilhelm Busch, der "Erfinder" der Comics und großer Humorist. Zeitweise waren Teile seines Werkes verboten, denn Busch sprang nicht nur mit kleinen Leuten respektlos um, sondern auch mit Autoritäten und Institutionen. Pfarrer, Heilige, Lehrer, Beamte kommen nicht gut weg bei ihm. Aufgewachsen  ist Busch teilweise bei seinem Onkel einem Pfarrer, dann in einem evangelischen Pfarrhaus, im Alter wohnte er bei seinem Neffen einem - Pastor. Vielleicht brauchte er diese Nähe zur klerikalen Welt, um seine Pesiflagen auf die Pfarrer zu schreiben und auch sonst ausdrücklich gegen Bigotterie zu kämpfen.

Von zeitgenössischen Comiczeichnern wird Wilhelm Busch gerne als Ahnherr ihrer Zunkft vereinnahmt, da er einer der ersten war, die eine Handlung in Einzelbilder auflösten um dadurch den Eindruck von Aktion zu vermitteln. Auch die für Comics typische Verbalisierung von Geräuschen durch Lautmalerei gibt es schon bei ihm: „Rickeracke! Rickeracke! Geht die Mühle mit Geknacke" - Max und Moritz -; "Da geht es klirr! und klipp! und klapp!! Und auch der Onkel kriegt was ab“. Natürlich ist Wilhelm Busch auch ein Moralist. Wenn seine Figuren Schiffbruch erleiden, meist kommen sie ziemlich drastisch zu Tode, dann durch ihr eigenes Verschulden und unmoralisches Handeln.

Biografie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Busch

Werke online lesen.

http://www.wilhelm-busch-seiten.de/Wilhelm Busch, 1878

Über den Autor

Bild von Martin Fütterer

Vorname
Martin

Nachname
Fütterer

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