Samstagsvideo: Männerherzen, der Trailer zum Film - Til Schweiger, Simon Verhoeven
Es kommen doch reichlich Besucher auf diese Seite, weil sie Infos über Til Schweigers Film "Männerherzen" suchen. Die sollen nicht ins Leere gehen, deswegen hier der Trailer. Die offizielle Filmseite ist: http://www.maennerherzen-derfilm.de/
Hier noch eine Kritik, selbst war ich noch nicht drin:
Inhalt
Im Berliner Fitnesscenter "Fitnessworld" treffen fünf Männer aufeinander. Außer ihrem Anliegen, regelmäßig an ihrer körperlichen Verfassung zu arbeiten, haben sie wenig gemein. Der unbeholfene Gewerbeaufsichtsbeamte Günther (Christian Ulmen) hat nur mäßigen Erfolg bei Frauen. Ganz anders der durchtrainierte Musikproduzent und Party-Tiger Jerome (Til Schweiger). Von ihm kann sich Günther den einen oder anderen Rat abholen. Schließlich gewinnt er das Herz von Susanne (Nadja Uhl), Verkäuferin beim Tierfutterhersteller Fressnapf. Aber er hat die Rechnung ohne Susannes Ex-Mann Roland (Wotan Wilke Möhring) gemacht. Der U-Bahnführer, dessen Leben zunehmend aus den Fugen gerät, will seine Frau zurück - wenn es sein muss, auch mit Gewalt. Der erfolgreiche Werbeexperte Niklas (Florian David Fitz) hat hingegen alles im Griff. Glaubt er zumindest. Sein Leben hat er perfekt geplant: Hochzeit, Hauskauf, Familie. Doch kurz vor der Heirat kommen ihm Zweifel, denn er möchte nicht als Spießers enden. Sein Freund Philip (Maxim Mehmet) findet beruflich keine klare Linie. Als er sich entschließt, sich mit einem Bio Fast-Food-Imbiss selbständig zu machen, wird seine Freundin schwanger.
Kritik
Simon Verhoeven ist ein amüsanter Blick auf männliche Befindlichkeiten gelungen. Die Figuren zeigen zwar teilweise stereotypisches Verhalten, doch dies geschieht mit Augenzwinkern. Männliche Superhelden aus Film und Werbung werden parodiert, auch wenn die Protagonisten versuchen, sie zu imitieren und dabei scheitern. Während man über die Figuren lacht, erkennt man sich in ihnen wieder. Das gilt nicht nur für das typisch männliche Verhalten. Verhoeven verfasste auch das Drehbuch seiner Komödie. Dafür schöpfte er aus eigenen Erfahrungen und aus denen von Freunden und Bekannten. Man merkt es, denn viele Szenen wirken wie aus dem Leben gegriffen. Dabei gelingt es Verhoeven, ernste Themen einzuweben, ohne schwermütig zu werden. Die Erzählperspektive mit wechselnden Episoden sorgt für Spannung. Jede Episode wird aus Sicht des jeweiligen Protagonisten geschildert. Das macht es für den Zuschauer interessant, den Weg der jeweiligen Figuren zu verfolgen. Die Besetzung der Rollen entspricht den Erwartungen, sowohl bei der Besetzung des Machos als auch des liebenswerten Trottels. Doch Til Schweiger und Christian Ulmen machen ihre Sache wirklich gut. Störend ist nur, dass Schweiger als Jerome nach Prügeleien immer noch wie aus dem Ei gepellt ist, das schadet der Glaubwürdigkeit und ist unprofessionell.
Gudrun Schmiesing/www.Filmreporter.de
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