Pauli will Ehen auf sieben Jahre befristen
Gabriele Pauli beweist ihr Mediengespür: Ihr Programm für die Kandidatur zum CSU-Vorsitz garniert sie mit einem spektakulären Vorschlag. Sie plädiert für Ehen auf Zeit. Nach dem verflixten siebten Jahr soll automatisch Schluss sein. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,506669,00.html
Der Vorschlag selbst ist ja nicht so neu und hat einiges für sich. Unglaublich ist, dass er von einer CSU-Politikerin kommt. Noch unglaublicher, dass diese konservative Politikerin die Ehe nur als Ausdruck der Liebe gelten lassen will, nicht aber als materielle Absicherung. Romantik pur? Zumindest da, wo Kinder sind, wird die Landrätin sagen müssen, wie sie sich einen materiellen Ausgleich für Kindererziehungszeiten vorstellt. Soll das alles der Staat übernehmen? Die Reaktionen der Parteikollegen sind voraussehbar und schon eingetreten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,506676,00.html
Auch die Satire beschäftig sich bereits mit dem Thema: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,506788,00.html
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